Peptid-Lexikon · Analytik
Reinheit
Der Anteil des Zielpeptids an den peptidischen Bestandteilen einer Probe, meist per RP-HPLC bestimmt. Eine hohe Reinheit sagt nichts über den Peptidgehalt der Einwaage.
Im Labor
Werte von 95 bis über 99 % sind für Forschungspeptide üblich. Welche Reinheit nötig ist, hängt vom Versuch ab. Für empfindliche Assays sind höhere Werte sinnvoll.
Mehr dazuPeptidgehalt und Reinheit: der Unterschied erklärtWeitere Begriffe: Analytik
- AggregationDas Zusammenlagern von Peptidmolekülen, oft bei hydrophoben Sequenzen.
- AminosäureanalyseEin Verfahren, bei dem das Peptid vollständig hydrolysiert und die einzelnen Aminosäuren gemessen werden.
- ChromatogrammDie Kurve, die ein HPLC-Lauf ausgibt: das Detektorsignal über der Zeit.
- DesamidierungEin Abbauweg, bei dem Asparagin oder Glutamin ihre Amidgruppe verlieren.
- EndotoxineBestandteile der Zellwand bestimmter Bakterien, die Zellversuche stark verfälschen können.
- ESI-MSMassenspektrometrie mit Elektrospray-Ionisierung.
Nur für Forschungszwecke im Labor. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier.