Peptid-Lexikon · Grundlagen
Aminosäure
Baustein von Peptiden und Proteinen. Jede Aminosäure trägt eine Aminogruppe, eine Carboxylgruppe und eine Seitenkette, die ihre Eigenschaften bestimmt. In Proteinen kommen 20 proteinogene Aminosäuren vor, synthetische Peptide enthalten oft auch nicht natürliche wie Aib oder D-Aminosäuren.
Im Labor
Für die Laborarbeit ist vor allem die Seitenkette wichtig: Sie entscheidet, ob ein Rest geladen, hydrophob oder oxidationsempfindlich ist. Daraus lassen sich Löslichkeit und Lagerbedingungen eines Peptids abschätzen.
Mehr dazuWas sind Peptide? Grundlagen der Peptidchemie einfach erklärtWeitere Begriffe: Grundlagen
- ForschungspeptidEin Peptid, das für die Laborforschung hergestellt und verkauft wird, etwa für In-vitro-Versuche.
- Oligopeptid und PolypeptidOligopeptide bestehen aus wenigen, meist bis zu etwa zehn Aminosäuren.
- PeptidEine Kette aus Aminosäuren, die über Peptidbindungen verknüpft sind.
- PeptidbindungDie Amidbindung zwischen der Carboxylgruppe einer Aminosäure und der Aminogruppe der nächsten.
- PeptidhormonEin Hormon, das aus einer Aminosäurekette besteht, etwa GLP-1, GHRH oder Oxytocin.
- ProteinEine lange Aminosäurekette, meist mit mehr als 50 Resten, die sich zu einer festen dreidimensionalen Struktur faltet.
Nur für Forschungszwecke im Labor. Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier.